Die Protagonisten Iackl, Jannis, Konrad, Max und Norbert prägten das Wettergeschehen in Deutschland im
März 2026 maßgeblich: Die Hochdruckgebiete sorgten flächendeckend für einen sonnenscheinreichen, niederschlagsarmen und sehr milden März. Das Monatsende hingegen fiel spätwinterlich aus. Das
meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2 000
Messstationen.
Mit Vollgas
in den Frühling, spätwinterliche Witterung zum Monatsausklang
Der März 2026 verzeichnete ein Temperaturmittel von 6,3 Grad Celsius (°C). Gegenüber der Vergleichsperiode 1991 bis 2020 (4,6 °C) betrug die Abweichung 1,7 Grad. Insbesondere in der ersten Monatshälfte
war es so mild wie typischerweise Mitte April. Während die Abweichung im Norden deutlich ist (Hamburg +2,5 K), blieben die Temperaturen in Baden-Württemberg und in Bayern nur leicht über dem
Mittel (Konstanz +0,1 K). Der Monatshöchstwert von 19,9 °C wurde bereits am 7. im südhessischen Michelstadt im Odenwald gemessen.
In der ersten Dekade purzelten in Bezug auf die Höchsttemperatur an den Wetterstationen reihenweise die Tagesrekorde. Zum Monatsende sorgten Winde aus nordwestlicher Richtung dann dagegen für
spätwinterliche Verhältnisse. Besonders kalt war es am 28. in Oberstdorf (Bayern) mit -15,5 °C über frisch gefallenem Schnee.
Aufgrund der ausgeprägten und länger andauernden Hochdrucklagen waren Niederschläge im März rar und
konzentrierten sich auf den Beginn der zweiten Dekade und auf das Monatsende. Insgesamt landeten 37 Liter pro Quadratmeter (l/m²) in den Messbechern. Das
entspricht einem Minus von gut 35 % 1991 bis 2020 (57 l/m²). Besonders trocken fiel der Monat im Osten des Landes aus, wo gebietsweise lediglich um 10 l/m² fielen (Neutrebbin
1,9 /m²). Nasser präsentierten sich mit 80 bis 120 l/m² der Schwarzwald und der
Alpenrand, aber auch dort blieben die Werte unterhalb jener des langfristigen Mittels. Etwas mehr Niederschlag als üblich fiel in einem Streifen von der Eifel bis ins südliche Niedersachsen
(Flughafen Köln/Bonn +13%). Die höchste Tagesniederschlagssumme datiert vom 25. mit 35,2 l/m² in
Utzenfeld im Südschwarzwald.
Der erste meteorologische Frühlingsmonat wartete mit besonders viel Sonnenschein auf; rund 195 Stunden
wurden registriert. Nur im März 2022 und im letztjährigen März schien die Sonne noch länger. Das langjährige Mittel von 111 Stunden (Referenzperiode wurde um über 50 % überboten. Größere regionale Unterschiede
kristallisierten sich nicht heraus. Lediglich ganz im Norden und im äußersten Süden lag die Monatssumme gebietsweise unter 150 Stunden.